Bücher · Serien/Filme

Alles hat ein Ende ~

~ Random Seriengelaber

Kennt ihr das? Man fiebert mit einer Buchreihe oder einer Fernsehserie mit… wartet immer und immer wieder gespannt auf die Fortsetzung, und möchte am liebsten sofort wissen, wie es weiter geht. Doch irgendwann ist dann auch die beste Serie mal zu Ende. Oder man hat die Bücher der Lieblingsautorin durchgelesen. Vielleicht gab es sogar ein Happy End. Und trotzdem… manchmal wünscht man sich dann, sich mehr Zeit für das letzte Buch gelassen zu haben, anstatt es in einer Nacht zu verschlingen. … weiterlesen?

Bücher · Blogstöckchen

Blogstöckchen – Bücherfragebogen

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Im Bann der Nacht: Guardians of Eternity 4 von Alexandra Ivy

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes lesen willst
Evermore – Der blaue Mond (Evermore Band 2) von Alyson Noël

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Die Vampire Academy Reihe von Michelle Read ^^

Tag 4 – Dein Hassbuch
Ich habe kein Buch, das ich wirklich hasse o.o aber Untot mit Biss von Karen Chance fand ich ziemlich dumm.

Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
15 Jungs, 4 Frösche und ein Kuss von E. Lockhart … weiterlesen?

Bücher

Chrissy liest… "Succubus Blues"

Autor/in: Richelle Mead
Art: Taschenbuch
Verlag: UbooksSeiten: 329
Reihe: Succubus Reihe
Preis: 12,95 Euro
ISBN: 3866080956
Erstanden bei: Club Bertelsmann

Inhalt:
Wenn man schon für die Hölle arbeiten muss, erscheint der Job als Sukkubus verdammt großartig. Eine Frau kann alles sein, was sie möchte, ihre Klamotten sind einfach umwerfend und sterbliche Männer liegen ihr zu Füßen. Zugegeben, sie bezahlen oft mit ihrer Seele dafür – aber warum sich mit dem Kleingedruckten aufhalten?

Allerdings ist das Leben der Georgina Kincaid, Sukkubus in Seattle, weitaus weniger exotisch. Ihr Boss ist ein Dämon aus dem mittleren Management mit einer Schwäche für John-Cusack-Filme. Ihre besten Freunde, alles Unsterbliche, ziehen sie nach wie vor damit auf, dass sie sich in eine Dämonengöttin verwandelt hat, so mit allem Drum und Dran: aufreizendes Outfit, Peitsche und Flügel. Und sie kann sich einfach nicht mit jemandem treffen, ohne ihm einen Teil seiner Lebensenergie auszusaugen. Bleibt wenigstens noch ihr Alltagsjob in der örtlichen Buchhandlung – also kostenlos Bücher, so viel sie lesen möchte, kostenlos White Chocolate Mocha, so viel sie trinken möchte, und leichten Zugang zum Bestsellerautor Seth Mortensen alias „Er-Den-Sie-Um-Jeden-Preis-Haben-Möchte“ …

Nachdem ich die Vampire Academy Reihe von Richelle Mead durch hatte, habe ich mir nun auch Band 1 der Succubus Reihe gekauft. Der erste Eindruck, nachdem ich die Frage des Covers geklärt hatte, war auch sehr gut. Auch hier schreibt Richelle Mead sehr flüssig. Außerdem sind ihre Charaktere frech, sarkastisch und athentisch. So wie ich sie mag.

Das Buch beginnt direkt mit der Arbeit eines Succubus – nämlich Georgie, die einem Menschen beim Sex die Lebensenergie aussaugt. Doch man bekommt schnell mit, dass Georgina mit ihrem Los alles andere als zufrieden ist. Sie kann ewig leben, ja. Sie kann ihre Gestalt verändern und jeder Mann begehrt sie. Doch sie kann den Succubus in sich nicht ausschalten. Also darf sie sich nicht in einen Mann verlieben, da sie ihm sonst nur schaden würde. Auch kann sie keine Kinder bekommen. Deshalb sieht sie ihr eigenes Leben eher als trostlos an. Die einzige Freude bereitet ihr das Lesen. Besonders die Bücher ihres Lieblingsautoren Seth Mortensen.

Als Seth dann in die Bücherei kommt, in der Georgie arbeitet, funkt es zwischen beiden. Obwohl Seth eine eher schwierige Gestalt ist. Er kommt mit Menschen nicht gut klar, tritt gerne in Fettnäpfen und ist sozial eher inkompetent. Nur wenn er schreibt, kommt er wirklich aus sich raus. Ich fand Seth sehr interessant, weil er mal ein ganz anderer Typ ist, als immer diese Schönlinge, die ach so klug und beliebt sind. Wobei sich Georgie nebenbei auf genau so einen einlässt – Roman.

Als ein Vampir ermordet wird, mit dem Georgina kurz zuvor eine Auseinandersetzung hatte, gerät sie auch noch in den Kreis der Verdächtigen. Neben ihren Job- und Männerproblemen sieht sie sich nun auch noch mit einem Killer konfrontiert, der anscheinend mit Vorliebe Unsterbliche tötet. Als dieser ihr dann auch noch Botschaften hinterlässt, fängt Georgie gegen den Willen ihres Vorgesetzten Dämons auch noch selbst an, zu recharchieren. Und gerät dabei immer weiter in einen Strudel aus Ereignissen.

In der Mitte des Buches gerät die Geschichte kurz ins Stocken, weshalb es sich etwas zähflüssig liest. Ab und zu musste ich es aus der Hand legen, aber die Neugier hat dann doch gesiegt und im letzten Viertel wird das Buch wieder richtig spannend.

Fazit: Alles in allem ist „Succubus Blues“ auf jeden Fall lesenswert und ich habe mir auch schon den nächsten Teil bestellt 😉

Dafür gibts von mir:

Bücher

Succubus Blues und die Frage nach dem Cover

Ich bin vorhin mit Succubus Blues fertig geworden. Bevor ich dazu eine Rezession schreibe, wollte ich aber noch ein paar andere Worte zur Serie sagen. Zuerst war ich mir garnicht so sicher, ob ich diese Serie überhaupt lesen soll. Bisher waren Succuben, Incuben und andere Dämonenarten eher ferner ein Themengebiet, über das ich unbedingt lesen wollte. Da ich aber die Vampire Academy Reihe und den Schreibstil von Richelle Mead so sehr liebe, habe ich mich dann doch dazu entschlossen, Band 1 zu lesen. Dabei stand ich erstmal vor einer Wahl: Denn die Reihe wurde sowohl von Ubooks, wie jetzt auch von LYX veröffentlicht.

Band 1 & Band 2 von LYX:

Band 1 & Band 2 von Ubooks:

Wobei Ubooks schon weitere Bände der Reihe herausgebracht hat. Naja, ich achte eben immer auch mit auf die Cover der Bücher, die ich kaufe. Eigentlich hab ich eindeutig mehr Bücher von LYX in meinen Regalen, aber hier war ich wirklich unentschlossen. Die Cover von LYX sehen zwar gut aus, aber auch irgendwie… öde. Ich mein, will ich bei jedem Band das Gesicht dieser – meiner Meinung nach nicht unbedingt megaattraktiven – Person sehen?

Ich habe die Bücher von LYX dann im Buchhandel gesehen… und sie waren unerwartet klein und das Cover nicht so edel, wie ich erst dachte. Dafür ist es bei denen von Ubooks genau anders herum gewesen: Das Cover ist viel knalliger und edler als ich mir es vorgestellt habe, und sie haben fast die gleiche Größe wie die Vampire Academy Bände. Obwohl die wiederrum auch von LYX sind oO“

Außerdem gingen Gerüchte herum, dass die Auflage von LYX leicht abgeändert/gekürzt wurde. Ich weiß nicht, ob das stimmt… aber ich lese dann doch lieber die ungekürzte Variante… Kurzum: Ich habe mich für die Bände von Ubooks entschieden.

Und jetzt bin ich mit Band 1 durch, kann aber nicht schlafen. Daher dieser geistreiche Blogbeitrag zu so später Stunde 😉

Bücher · Serien/Filme

Vampire hier, Vampire da…

Kennt ihr das… wenn ihr ein Buch bzw. eine Bücherreihe habt, die so spannend ist, das ihr am liebsten in einem Stück lesen würdet? Ich hab mir ja vor einiger Zeit Vampire Academy gekauft. Anfangs war ich mir nichtmal sicher, ob ich das Buch kaufe. Weil ich von vielen gehört habe, VA wäre wie House of Night. (Definitiv nicht!)
Na jedenfalls bin ich mittlerweile schon bei Band 6. Ich liebe diese Bücher… dir reißen mich so mit, dass ich den ganzen Tag an nichts anderes denken kann, als weiterzulesen. Die letzten Nächte hab ich immer bis 4 oder 5 Uhr gelesen… (mal wieder gut, keinen daheim zu haben, den es stört xD) … weiterlesen?

Bücher

Chrissy liest… "Mein Herz so wild"


Autor/in: Jane Eagland
Art: Taschenbuch
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seiten: 446
Reihe:
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 3423248394
Erstanden bei: Weltbild

Inhalt:
Je nachdrücklicher die 17-jährige Louisa ihre geistige Gesundheit beteuert, desto weniger glaubt man ihr – und desto schlimmer wird ihre Situation. Denn Louisa ist in einer Irrenanstalt gelandet. Warum, kann sie nur ahnen. Weil sie anders ist? Weil sie als Mädchen einen Beruf erlernen will – was im viktorianischen England einem Sakrileg gleichkommt. Und wer steckt hinter ihrer Einweisung? Diese Ungewissheit und die demütigenden Schikanen zermürben Louisa. Wäre da nicht die junge Pflegerin Eliza, würde Louisa sogar an Selbstmord denken.

Schon lange wollte ich etwas über dieses Buch schreiben. Ich bin durch eine Buchvorstellung neugierig geworden, und hatte es mir bei Weltbild bestellt. Da ich zur Zeit irgendwie weniger lesebegeistert bin, hatte ich keine großen Erwartungen. Doch „Mein Herz so wild“ konnte ich kaum aus der Hand legen. Das Buch ist so flüssig und spannend geschrieben, dass es mich total gefesselt hat.

Auf den ersten Seiten ist Louisa auf den Weg zu einer Familie, bei der sie von nun an Leben soll. Doch dort kommt sie nicht an. Die Kutsche hält vor einer Klinik, in der man sie für verrückt erklärt. Man wirft ihr sogar vor, sie wäre eine gänzlich andere und würde nur deshalb denken, sie wäre Louisa Cosgrove, weil sie eben verrückt ist. Louisa hält dies für einen Fehler und versucht den Ärzten klar zu machen, wer sie ist und das sie in dieser Irrenanstalt völlig fehl am Platz sei. Doch keiner hört auf sie, denn alle halten sie ja für verrückt. Nun erinnert sich Louisa immer wieder an Etapen ihrer Kindheit. Durch diese Rückblenden wir immer mehr von ihrem Charakter gezeigt, und manchmal kommt einem der leise Gedanke: Ist sie vielleicht wirklich nur verrückt?

In den Rückblenden erfährt man, dass Louisas Familie oft nicht mit ihrem Handeln und Denken einverstanden ist. Louisa will Ärztin werden. Sie will nicht an irgend einen Mann verheiratet werden und dann dort die Hausarbeit machen. Sie träumt davon, mehr aus ihrem Leben zu machen, und anderen Menschen zu helfen. Und sie verspürt eine seltsame Zuneigung gegenüber ihrer Cousine.

Dieses Buch ist wieder ein gutes Beispiel dafür, dass solche Sprünge in die Vergangenheit sehr gut reinpassen und Spannung aufbauen können, wenn sie denn richtig eingesetzt werden. (Nicht wie bei „Die Antwort des Windes„)

Im Laufe des Buches wurde mir Louisa immer sympatischer, und ich fieberte richtig mit. Immer und immer wieder sagte ich mir: „Okay, das Kapitel noch, dann geh ich erstmal schlafen!“ … doch immer wieder wurde es dann doch mehr, weil die Geschichte einfach so flüssig und spannend ist, dass die Seiten nur so dahinflogen.
Man wollte einerseits wissen, wie sie ihren Alltag in der Irrenanstalt überlebte und die Probleme, die auftreten, bewältigt… andererseits wollte man aber auch mehr über ihre Gefühle gegenüber ihrer Cousine und später Eliza erfahren. Das Thema Liebe von Frau zu Frau ist in diesen Roman wunderschön eingeflochten und man muss einfach mit Louisa mitfühlen!

Fazit:
Mein Herz so wild“ ist ein Roman, der sehr gut die Probleme der Vergangenheit beleuchtet. Die Art, wie man damals gelebt hat… wie schwer es Frauen hatten und was von ihnen erwartet wurde, wird wunderbar beleuchtet. Nebenher gibt es eine spannende Geschichte, in der auch ein wenig Gefühl vorhanden ist. Ich empfehle diesen Roman sehr gern weiter, weil ich ihn sehr gerne und mit viel Eifer gelesen habe, er wirklich packend und gut geschrieben ist und die Geschichte einfach sehr lesenswert ist.

Dafür gibt es von mir:

Bücher · Blogstöckchen

Blogstöckchen – Leser

Dieses Stöckchen habe ich bei Zottelkind aufgeschnappt.

1. Leser sind Katzenliebhaber.
Ja, ich liebe Katzen!

2. Leser sind sonnenscheu.
Hmmm, naja. Ich hab nichts gegen Sonne, ich mag es nur nicht, wenn es zu heiß draußen ist. Wie heute zB.

3. Leser sind Bauchmenschen.
Ja, definitiv.

4. Leser sind romantisch.
Ja, ein bisschen rimantisch bin ich schon.

5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.
Ja, stimmt. MEINE Bücher gehören nicht in Kinderhände.

6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.
Stimmt! Bücher, Manga, Filme, Figuren, Tassen, …

7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch.
Ich mag Kuchen, solange er schön trocken ist. Schokokuchen, Marmorkuchen und so. Kaffee mag ich nicht… aber Latte Macchiato und Cappuchino ^^

8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun.
Hm, da ich Verkäuferin und Kellnerin bin, stimmt das wohl. Obwohl ich es manchmal hasse XD

9. Leser essen Bio.
Eher selten. Ich kaufe nicht bewusst Bio ein.

10. Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht.
Stimmt!

11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker.
Jaaa das kommt hin.

12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele.
Ja.

13. Leser spielen gerne.
Ja, auch das stimmt…

14. Leser sind hilfsbereit und gut.
Das kommt auf meine Laune an … aber prinzipiell ja XD

15. Leser träumen gerne (auch Tageträume).
Ja.

16. Leser fahren kleine Autos.
Ja.

17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke.
Jap… heimlich meine Sailor Moon Hefte die halbe Nacht xD

18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw im TV.
Das hält sich die Waage…

19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind.
Auf jeden Fall. Oder es wird eins am Bahnhof/Flughafen gekauft.

20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne.
Ja…

21. Leser haben mit den Augen Probleme.
Nur mit einem, aber das hat nichts mit dem lesen zu tun.

22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten.
Jaaa…

23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen.
Öh nö. Ich mag es nicht, wenn in Büchern rumgekritzelt wird. Auch nicht von Autoren.

24. Leser haben bestimmt schon mal für einen Romanhelden geschwärmt.
Und wie!

25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist.Nein, bisher noch nicht.

26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten.
Ja, die auf jeden Fall und es kommen immer neue dazu.

27. Leser besuchen gerne Veranstaltungen rund um Bücher (ZB: Messen, Lesungen, Signierstunden).
Buchmesse, ja.

28. Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher.
Richtig!

29. Leser sind Nachtmenschen.
Auf jeden Fall.

30. Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen.
Vollkommen richtig!

Bücher

Chrissy liest… "Die Antwort des Windes"

Autor/in: Eliza Graham
Art: Taschenbuch
Verlag: Blanvalet
Seiten: 352
Reihe:
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 3442376165
Erstanden bei: In einem Shop im Flughafen Dresden

Inhalt:
Eine bewegende Familiensaga über dunkle Geheimnisse, tiefe Gefühle und ein überraschendes Wiedersehen!
Ganz England feiert das Goldene Thronjubiläum der Queen. Auch Rachel Parr und ihre Tante Evie haben sich unter die fröhlichen Dorfbewohner gemischt. Doch sie können nicht vergessen, was vor genau fünfundzwanzig Jahren geschah: Evies Tochter Jessamy verschwand spurlos. Kurz darauf erhält Rachel die Nachricht von Evies plötzlichem Tod. Sie kehrt auf die Farm in den Cotswolds zurück, um den Nachlass zu ordnen. Ihre bittersüßen Erinnerungen bringen sie auf die Spur eines schier unglaublichen Familiengeheimnisses!

Als wir in den Urlaub geflogen sind, bin ich am Flughafen Dresden durch die Shops geschlendert. Dort habe ich dieses Buch entdeckt. Es ist mir wegen des schönen Covers aufgefallen, auf die ich bei Büchern sehr viel Wert lege. Nachdem ich dann den Rückentext gelesen hatte, war meine Neugier geweckt. Ich begann direkt im Flugzeug, es zu lesen. Da musste ich aber zum ersten Mal feststellen, das der Anfang sehr … sehr sehr trocken ist. Ich konnte mich einfach nicht darauf konzentrieren und habe es nach wenigen Seiten weggelegt.

Abend dann dasselbe. Immer wieder habe ich mir das Buch genommen, und kurze Zeit später musste ich es wieder aus der Hand legen, weil es einfach so trocken und langweilig beginnt, dass man sich regelrecht zwingen muss, weiter zu lesen. Als der Urlaub vorbei war, hatte ich gerade mal die ersten 50 Seiten gelesen. Daheim lass ich dann wieder jeden Abend ein paar Seiten, und langsam wurde die Handlung flüssiger. Das einzige, was mich nach wie vor ein bisschen gestört hat, waren die sehr langeweiligen Briefe von Robert, die immer wieder dazwischen geschoben wurden. Außerdem ist der Anfang auch sehr verwirrend, da die Autorin ständig zwischen den Jahren hin und her wechselt. Das muss an sich nichts schlimmes sein, so ist es ja auch in meinem Lieblingsbuch „Der verborgene Garten„. Doch bei „Die Antwort des Windes“ kam ich irgendwie nicht richtig mit, und musste immer wieder nachschlagen. „Wo sind wir denn jetzt, in welchem Jahr?“ … „Häh, ist der nicht schon tot?“ … „Warum ist die jetzt da?“ waren meine Gedanken.

Wie gesagt, ab ungefair der Mitte wird es dann besser. Allerdings ahnt man dann auch schon, wie das Buch ausgeht. Das letzte Drittel des Buches war ganz interessant. Die Geschichten der Hauptpersonen werden spannender. Wobei es meiner Meinung nach in dem Buch leider an richtigen Charakteren mangelt. Sie scheinen nicht richtig ausgearbeitet zu sein, irgendwie fehlt ihnen Persönlichkeit. Deshalb kann man sich auch schlecht hineinversetzen.

Ich finde die Grundidee von „Die Antwort des Windes“ ziemlich gut. Die Entführung von Jessamy und die Vorgeschichte, wie es überhaupt dazu kommen konnte… die psychischen Probleme von Robert, die durch die Ereignisse im Krieg hervor gerufen worden und der Wahnsinn von Martha. Das alles ist gut durchdacht und hätte zu einer spannenden Geschichte werden können. Nur an der Umsetzung hat es eben ein wenig gemangelt. Im Grunde passiert in dem Buch einfach nicht mehr, als auf dem Rückentext steht. Es ist einfach erst langweilig und verwirrend, und dann wird es flüssiger, aber im Grunde weiß man einfach schon, wie es weiter geht.

Auch die Probleme von Rachel, ein Kind zu bekommen. Mir war von Anfang an klar: Wenn Jessamy wieder auftaucht, wird auch Rachel wie durch ein Wunder plötzlich doch schwanger werden. Und so war es dann auch.

Fazit: Nun ja, aber wie gesagt, die Grundidee die dahinter steckt ist gut. Und wen man nicht zu viel erwartet und sich durch den ersten Teil „durchbeißt“, ist das Buch schon etwas für zwischendurch.

Dafür gibt es von mir:


Bücher

Chrissy liest… "15 Jungs, 4 Frösche und 1 Kuss"

Autor/in: E. Lockhart
Art: Taschenbuch
Verlag: Carlsen
Seiten: 288
Reihe:
Preis: 9,95 Euro
ISBN: 3551357749
Erstanden bei: Weiß ich leider nichtmehr.


Inhalt:
In nur 10 Tagen ist in Rubys Leben das totale Chaos ausgebrochen. Denn in dieser Zeit hat sie
– von ihrem Freund den Laufpass bekommen (und von ihren Freundinnen die rote Karte),
– etwas Verdächtiges mit einem Jungen gemacht (und etwas erschreckend weit Fortgeschrittenes mit einem anderen),
– ein Lacrossespiel verpatzt, eine Mathearbeit verhauen und mehrere Panikattacken durchlebt (insgesamt fünf),
– im Mädchenklo fiese Sprüche über sich gefunden (keine Ahnung, was im Jungenklo steht!).

Und dann ist da noch diese Sache mit der Liste und den 15 Namen … Kein Wunder, dass Ruby einen Seelenklempner braucht. Wer so viel Verrücktes erlebt, hat jede Menge zu erzählen!

Dieses Buch habe ich nun schon zum zweiten Mal gelesen. Und das muss bei mir schon was heißen. Und bei diesem Mal lesen direkt Ärger mit meinem Freund bekommen…²
15 Jungs, 4 Frösche und 1 Kuss“ ist ein flüssig geschriebener, lockerer Teenie-Roman. Ruby hat Panikattacken und wird deshalb von ihren Eltern zu einer Psychiaterin geschickt. Für diese soll sie eine Liste machen, mit allen Jungs, mit denen sie mehr oder weniger etwas hatte.³

Also schreibt Ruby alle Freunde auf, in die sie verliebt war, die in sie verliebt waren, mit denen sie Händchen hielt, über die Gerüchte mit ihr existierten und sogar ihren Fantasiefreund. Sie schreibt die Liste in der Schule, da sie dort sowieso wegen eines „kleinen Zwischenfalls“ mit ihrem Ex keine Freunde mehr hat. Doch die Liste landet in den falschen Händen, und ihr Leben wird noch schlimmer.

Neben den aktuellen Ereignissen erfährt man parallel in den Sitzungen mit ihrer Psychiaterin, wie alles angefangen hat. Eine unglückliche Folge von Ereignissen sorgte dafür, dass Ruby innerhalb kürzester Zeit zur „Aussätzigen“ wurde. Sie verlor ihren Freund, der kurz darauf mit ihrer besten Freundin zusammen ist, und kurz darauf ihre Freundinnen. Nach der Sache mit der Liste hat Ruby in der ganzen Schule den Ruf als Schlampe.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, man fiebert mit Ruby mit und drängt darauf, zu erfahren, war nun wieder mit diesem oder jenen Jungen war. Das einzige, was beim lesen ziemlich stört, sind die Fußnoten, die nach einer Weile sogar manchmal dreiviertel der Seite einnehmen. Trotzdem ist das Buch sehr empfehlenswert, obwohl es kein direktes Happy End gibt, wie anfangs vielleicht erwartet.

Fazit: Leichte Lektüre für zwischendurch, die sehr erfrischend und nicht schnulzig ist.

Dafür gibt es von mir:

² Im Bucheinband lag eine Karte von meinem Ex, die ich zum 19ten Geburtstag bekommen habe. Mit ner roten Rose und Liebesbeteuerungen und so… ich hab das aber überhaupt nicht bemerkt. Mein Freund allerdings schon, weil es sich das Buch mal durchgeblättert hat. Er interessiert sich sonst nie dafür, was ich lese. Er liest ja selbst nicht. Aber gerade wenn er sich zum ersten Mal dafür interessiert… ist er natürlich gleich stock sauer, weil er dachte ich nutze die Karte als Lesezeichen. (Dabei wusste ich nichtmal, das die in dem Buch ist!!! *lol*)

³ So kam ich damals auf die Idee, meine eigene kleine Liste zu machen. Im Orginal ist die Übrigens auch weitaus ausführlicher, so das ich wahrscheinlich selbst ein Buch draus machen könnte… nur wüsste ich kein Ende.

Bücher

Chrissy liest… "Die mit dem Werwolf tanzt"

Autor/in: Mary Janice Davidson
Art: Taschenbuch
Verlag: LYX
Seiten: 287
Reihe:
Preis: 8,95 Euro
ISBN: 3802582160
Erstanden bei:Club Bertelsmann

Inhalt:

Als eine Wahrsagerin dem Rudel der Wyndhamer Werwölfe prophezeit, dass die mächtige Magierin Morgan Le Fay auferstanden ist, um die Welt zu zerstören, macht sich Derik auf den Weg nach Kalifornien, um sie zu töten. Aber die hübsche, wenn auch etwas zerstreute Dr. Sara Gunn hat keinen blassen Schimmer davon, dass sie die Reinkarnation des Bösen ist. Ihre wilden roten Locken und tiefblauen Augen machen es Derik verdammt schwer, sie umzubringen und seine halbherzigen Versuche scheitern ein ums andere mal kläglich. Wenn er Sara also nicht töten kann, muss er sie retten, und so machen sich beide auf, um dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen und ihre Liebe zu leben … 
Ich habe mir das Buch „Die mit dem Werwolf tanzt“ gekauft, da ich die bisherigen Bücher von Mary Janice Davidson aus der Betsy Taylor Reihe ausnahmslos gut fand. Also dachte ich, das auch die anderen Bücher von ihr bestimmt ziemlich gut sind.

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Bücher

Chrissy liest… "Ungezähmt"

Und da fing es an, scheiße zu werden.

Autor/in: P.C. Cast und Kristin Cast
Art: Hardcover
Verlag: Fischer
Seiten: 538
Reihe: die House of Night Reihe
Preis: 16,95 Euro
ISBN: 3841420044
Erstanden bei: Ebay

Inhalt:
Zoey versteht die Welt nicht mehr. Alle Freunde wenden sich von ihr ab und sie mutiert zur Außenseiterin. Nur zwei Freunde bleiben ihr. Davon ist allerdings eine untot und die andere nicht mal gezeichnet. Dazu kommt noch, dass die Hohepriesterin Neferet den Menschen den Krieg erklärt hat. Zoey weiß, dass das ein Fehler ist, aber wer hört schon auf sie? Zoeys Leben auf dem Vampir-Internat nimmt eine gefährliche Wendung: es kommen schreckliche Pläne ans Licht und eine uralte, böse Macht erhebt sich.

So. Ja, ich hab es tatsächlich bis House of Night Band 4 geschafft. Ich muss sagen, das war garnicht so schwer. Von Band 1 „Gezeichnet“ war ich ja nur mittelmäßig angetan. Aber es reichte, um in die Kategorie „kann man lesen“ übernommen zu werden. Also hab ich dann auch Band 2 gelesen und muss sagen, ab da war ich sehr positiv überrascht! Die Handlung wurde sehr flüssig und spannend. Es ging Berg auf mit der Story und so wuchs auch mein Interesse daran. Besonders Zoeys Lovestory in Band 2 und 3 hat es mir angetan. Am Anfang war es alles noch so auf „Hach, Eric Night ist so wunderschön, klug, attraktiv, perfekt“ und natürlich liebt er nur sie! Uarks! Wenn das Leben wirklich so schnulz-pseudo-romantisch wäre, hätte ich mir wahrscheinlich schon lang die Kugel gegeben.
Aber ab Band 2 ist Zoeys Situation in Sachen Liebe garnicht so perfekt. Sie ist zwar mit dem tollen Eric zusammen, aber trifft sich nebenbei noch heimlich mit ihrem Exfreund, von dem sie nicht los kommt und nach dessen Blut es sie dürstet. Ach ja, und dann ist da noch der attraktive, reife Loren, ihr Lehrer, der anscheinend Interesse an ihr hat und auf den Zoey total scharf ist. Und mit dem sie auch ihr erstes mal hat, obwohl er sie nur benutzt. So hat sie eine weile eine sehr mitreißende Beziehung zu allen dreien… Und nebenbei stirbt auch noch ihre beste Freundin. Also alles sehr spannend und vor allem absolut nicht vorraus schaubar, was mir sehr gefallen hat. Die Story wächst und wächst und wird immer besser…

Und dann kam Band 4. Ab der Mitte dieses Bandes fing es meiner Meinung nach an, scheiße zu werden. Der Anfang ist ja noch ganz okay… Zoey hat hier keinen ihrer drei Freunde mehr, weil durch den Sex mit Loren das Band zu ihrem Ex gebrochen wurde, und Eric sie beim Sex erwischt hat. Ihre Freunde wenden sich von Zoey ab, weil sie ihnen das mit Loren und nebenbei noch die Tatsache, das ihre beste Freundin von den Toten wiederauferstanden ist, verheimlicht hat. Und Loren wird getötet. Nur Aphrodite, die eigentlich ihre größte Feindin und die Ex von Eric war, hält plötzlich zu ihr. Ja. Und irgendwann dann tauchen mystische Wesen die halb Mensch, halb Rabe sind, zusammen mit einem alten Gott auf, der alles vergewaltigt was nicht bei 3 unter der Erde ist, töten die meisten Menschen und Vampyre und Zoey und Co müssen sich in einen alten Tunnel flüchten. Und damit nicht genug… Der Gott flüstert Zoey, das sie die Wiedergeburt einer alten Lehmfigur ist, die ihn früher besiegte in dem sie sich ihm hingab und ihn dann unter der Erde festhielt. Ehm ja. Das ist dann wieder etwas, wo ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Ich mag sowas einfach nicht. Bumbum, die Monster sind da und jetzt geht die Welt unter!

Fazit: Gerade als ich anfing, House of Night zu lieben, kam der Hammer vom Himmel gefallen. Ich weiß wirklich nicht, ob ich House of Night 5 lesen werde. In nächster Zeit wohl eher nicht.


Dafür gibt es von mir:

Bücher · Blogstöckchen

Blogstöckchen – Bücher (2)

So… heute mal ein Stöckchen, was nicht nur mit denken, sondern auch noch mit Arbeit verbunden ist! o.O“

Anleitung: Nimm 5 Bücher aus deinem Regal und suche jeweils den Satz heraus, der unten vorgegeben ist. Dann muss man diese Sätze aneinanderreihen und dadurch entsteht eine kleine Geschichte.

Fünf Bücher auswählen

1. Weiblich, ledig, untot – Mary Janice Davidson
2. Der geheime Zirkel 2 – Libba Bray
3. Der verborgene Garten – Kate Morton
4. Gezeichnete des Schicksals – Lara Adrian
5. Tintenblut – Cornelia Funke

Buch Nr.1 – Erster Satz
Mein Todestag begann schon schlecht.

Buch Nr. 2 – Letzter vollständiger Satz auf Seite 50
Zweifellos hat sie schon die Ansammlung von Wasserspeiern auf dem Dach bemerkt und fragt sich wahrscheinlich, wo sie da wohl gelandet ist.

Buch Nr. 3 – Zweiter vollständiger Satz auf Seite 100
Immer noch auf dem Milchkasten stehend, nahm sie das Buch aus dem Regal, schlug es auf und blätterte vorsichtig die ersten Seiten um.

Buch Nr. 4 – Vorletzter vollständiger Satz auf Seite 150
Als sie über einem langen Schluck Kaffee über diesen Gedanken nachhing, klingelte das Telefon in der Küche, das Geschäftstelefon.

Buch Nr. 5 – Letzter Satz im Buch
Ich schwöre es.

Bilde aus den 5 Sätzen einen kleinen Text
Mein Todestag begann schon schlecht. Ich schwöre es. Zweifellos hat sie schon die Ansammlung von Wasserspeiern auf dem Dach bemerkt und fragt sich wahrscheinlich, wo sie da wohl gelandet ist. Immer noch auf dem Milchkasten stehend, nahm sie das Buch aus dem Regal, schlug es auf und blätterte vorsichtig die ersten Seiten um. Als sie über einem langen Schluck Kaffee über diesen Gedanken nachhing, klingelte das Telefon in der Küche, das Geschäftstelefon


Hihi… da fällt mir auf, so schlecht passen die Sätze garnicht … xD

Bücher

Chrissy liest… "Gezeichnet"

Autor/in: P.C. Cast und Kristin Cast
Art: Hardcover
Verlag: Fischer
Seiten: 464
Reihe: die House of Night Reihe
Preis: 16,95 Euro
ISBN: 3596860032
Erstanden bei: Tauschticket

Inhalt: Jeder weiß, dass es das Vampyr-Internat gibt – aber keiner weiß, ob und wann er dafür auserwählt wird! Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann. Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten…

Irgendwie hat das coole Cover von „Gezeichnet“ meine Neugier geweckt und so habe ich es mir dann bei Tauschticket ertauscht. Die Ankündigung „Die einzig legitime Nachfolgeserie der Biss-Reihe“ hatte mich zwar erst ein wenig verschreckt… aber meine Neugier hat am Ende doch gesiegt. Tatsächlich ist „Gezeichnet“ wirklich eine Mischung aus Twilight und Harry Potter.

Die Story selbst ist eigentlich eine recht gute Idee. Man kann sich in Zoey hineinversetzen und es dauert nicht lang, bis man sich in die Serie eingefühlt hat.

Durch den Schreibstil von Kristin Cast wird das Buch sehr flüssig, und es macht Spass ein Buch zu lesen, da es hiermit einen „normalen Slang“ besitzt. Allerdings ist es fast schon ein bisschen übertrieben, wie das Buch „verjugendlicht“ werden soll.

Was die Hexen-Elemente angegeht, wie sie z.B. während den Ritualen vorkommen, nervt es mich etwas, dass es klingt, als wären diese Szenen direkt aus dem „Buch der Schatten“ oder „Buch der Zaubersprüche“ von Maja Sonderbergh abgeschrieben. Was ich von den „Tattoowierungen“ der Vampyre halten soll, weiß ich noch nicht so recht.

Allerdings finde ich es gut, das versucht wird, ein wenig von der Realität mit einfließen zu lassen, wie z.B. Homosexualität oder Drogen.

Aber auch viele andere Dinge, wie z.B. die Idee mit den Katzen, Zoeys Freunde, ihr zerrüttetes Familienumfeld oder der süße Erik haben mich doch dazu gebracht, das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.

Fazit: Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, und deshalb macht es Lust zum weiterlesen. 16,95 Euro würde ich dafür jedoch nicht ausgeben – aber zum Glück gibt es Seiten wie ebay oder Tauschticket, und so werde ich mir dann wohl auch den nächsten Band holen. Für weniger als die Hälfte des Preises, versteht sich.

Bücher

Chrissy liest… "Tintenherz"


Autor/in: Cornelia Funke
Art: Hardcover
Verlag: Dressler
Seiten: 573
Reihe: die Tinten-Trilogie
Preis: 19,90 Euro
ISBN: 3791504657
Erstanden bei: Club Bertelsmann

Inhalt: In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor … Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt – eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

Also ich muss ganz ehrlich sagen… Die Bücher „Tintenherz“, „Tintenblut“ und „Tintentod“ standen erst 2 Jahre in meinem Regal, bevor ich mich an sie heran getraut habe. Aber letztendlich habe ich mich doch entschlossen, sie zu lesen.

Und ich muss sagen, ich war sehr überrascht. Der Inhalt von Tintenherz war mal etwas neues für mich. Die Bücher die ich zur Zeit lese, handeln entweder von Vampiren, Hexen oder sonstiger Fantasy. Die meisten dieser Bücher sind schnell zu durchschauen. Bei Tintenherz jedoch war es so, das ich nie wusste, was als nächstes passieren würde. Und das hat den Reiz ausgemacht, weiterzulesen und weiterzulesen und weiterzulesen…

Mit Meggie konnte ich mich anfangs sehr gut identifizieren. Ich habe auch als Kind immer heimlich bis in die Nacht hinein gelesen und ihre Gedanken konnte ich fast immer nachempfinden. Außerdem habe ich nach kurzer Zeit eine kleine Schwäche für Staubfinger entwickelt…

Als Meggie die Wahrheit über Tintenherz erfährt, war es als öffnete sich eine Tür zu einer immer größer werdenden Geschichte. Die Figuren sind so einzigartig, das man sich für jede einzelne begeistern kann. Als Mo Farid aus dem Buch gelesen hat, hätte ich nie gedacht was für eine große Rolle er im Laufe der Zeit noch spielen würde.

Ab dem Moment, wo Fenoglio ins Spiel kommt, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Auch wenn die Sache mit Resa doch ein wenig durchschaubar war, fand ich die Verwicklungen sehr gut ausgearbeitet. Mich würde ja interessieren, was genau da zwischen Resa und Staubfinger lief, aber darauf wird leider nicht weiter eingegangen.

Ich selbst wäre nie auf so ein Ende gekommen… das Buch hat mich von vorn bis hinten total überrascht. Und es macht Lust auf mehr… Ich meine, kann ich es so stehen lassen, das Resa weiterhin stumm ist? Oder kann ich es so stehen lassen, das Staubfinger weiterhin total unglücklich ist, weil er endlich zurück in seine Welt will? Definitiv nicht!

Fazit: Es war spannend von der ersten bis zur letzten Minute! Und so habe ich direkt mit Band 2 „Tintenblut“ weiter gemacht. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich nur sagen: Tintenherz ist wirklich lesenswert und sehr zu empfehlen!