Arbeitslos · Liebe · Rückblick

So lief es, hier bin ich …

Hin und her überlegt, ob ich schreiben soll.
So viele Ideen und gedankliche Wortkotze hatte ich in letzter Zeit… aber wie immer nicht jetzt, während ich hinter dem Laptop sitze. Aber man kanns ja mal versuchen… dachte ich, und wollte Word öffnen.
Ehm, ja… und wo war Word nochmal? Hab ich das überhaupt drauf, seit ich Windows8 habe? Habe ich überhaupt ein verdammtes Schreib-Programm, außer dem Editor? Und wenn ja, wie finde ich das, durch diese komischen Apps, die mir da so vor dem Gesicht rumschwirren?
Nur weil etwas neu ist, muss es nicht unbedingt besser sein.
Aber ich habs gefunden. Einige fragen sich nun sicher, warum ich nicht einfach direkt über die WordPress Seite blogge. Ganz einfach: Ich hab noch kein Internet.
Also altmodisch tippen, dann fix über Handy hochladen… Passt schon.

Aber ja. Was schreibe ich jetzt eigentlich?
Wie ist es mir ergangen? Hmmm… Diesmal die Langfassung, einiges hatte ich ja in meinem Lebens-Update schon erwähnt.
Große Worte habe ich so von mir gegeben… Ich bin ja auch wirklich selbstsicherer geworden.
Jedenfalls habe ich etwas mehr Rückgrat und lass mich nicht mehr so schnell unterkriegen.
Aber doch hätte ich dieses Jahr doch fast noch „den Schwanz eingezogen“.

Ich hatte bei R. einen klaren Schlußstrich gezogen und ich fand diese Entscheidung auch gut so, wie sie war. Doch wie es immer ist… wenn es kommt, dann kommt es dick. Denn direkt darauf gab es einige Probleme bei meiner Arbeit im Klinikum, so das ich dort aufhörte. Auch das war, wegen der Umstände die es da gab, gut so, wie es war… aber ein altes Problem kam dann doch wieder auf.
Ich wohnte ja noch mit R. zusammen, wollte aber raus, in eine eigene Wohnung. Nun war aber auch der Job weg.
Kein Freund, keine Arbeit, keine Wohnung.
Anfangs ging ich noch sehr motiviert an die Sache… doch dann kamen die ersten Rückschläge. Was die Wohnsituation anging, lebte ich dann erst eine kurze Zeit bei M. (wobei ich eine ganze Weile brauchte, um mich bei ihm einzuleben), bis R. und ich alles soweit geklärt hatten, dass wir noch für einige Wochen zusammen wohnen konnten. Ich blieb dann mal bei M., mal bei R. … was auch anfangs eine tolle Zeit war. Aber bald machte sich ein Gefühl von Zerissenheit bei mir breit, und ich brauchte einfach etwas eigenes. Nicht, dass ich nicht die ganze Zeit danach gesucht hätte. Im Gegenteil. Genau wie bei der Suche nach einer neuen Arbeit habe ich mich durch Inserate gewühlt, Emails geschrieben und hatte Termine… und fand die Straße, in die ich unbedingt ziehen wollte.
Und besichtigte eine Wohnung, die perfekt für mich schien. Ich wollte sie! Sooo sehr!

Aber im letzten Moment entschied sich der Vermieter für einen anderen Mieter, da dieser mehr finanzielle Sicherheiten vorzuweisen hatte. Da fingen die Rückschläge an, an mir zu nagen, und ich verzweifelte doch langsam. Als R. ein „Tächtelmächtel“ mit … „einer“ … anfing, spannte sich auch die Situation zwischen uns an und irgendwie wuchs mir alles über den Kopf. Ich war ganz kurz davor, den „Für-immer-Notfallplan“ zu nutzen… heißt, zurück ins Hotel Mama und das Projekt „Stadtleben“ als gescheitert zu betrachten… Doch ich bekam Unterstützung und Rückhalt von M., einigen Freunden und schließlich und am überraschendsten doch wieder sehr viel Unterstützung von R.

Und plötzlich lief es wieder… ich hatte ein nettes Vorstellungsgespräch, bei dem ich direkt eine Stelle für Ende November und Dezember bekam. Ein kleines Weihnachtsrestaurant mit mehreren Glühweinständen auf dem Weihnachtsmarkt. Das freute mich total, denn ich liebe ja Weihnachten, und auf Märkten arbeiten hatte mich schon immer gereizt.
Und der Makler, der mir die Wohnung, von der ich so begeistert war, gezeigt hatte, meldete sich. Es wäre gerade eine andere Wohnung frei geworden, fast genauso, in der gleichen Straße… nur leicht anders geschnitten und ein wenig größer. Er hatte sie direkt für mich vorgesehen da ich ja schon bei der vorherigen zugesagt und ihm alle meine Unterlagen übergeben hatte… ich schaute sie mir noch am gleichen Tag an und wollte sie nehmen. Das Herrichten dauerte nicht lang und Mietvertrag und Schlüsselübergabe gingen schnell über die Runden. Die kleinen Unterschiede, die ich anfangs noch als Minuspunkte gesehen hatte, stellten sich, bis auf einen, schnell als Pluspunkte heraus… Und so bin ich absolut happy mit meiner Wohnung ♥

Seit 15. November habe ich nun also meine eigenen vier Wände, ganz für mich allein. Und von meiner neuen Wohnung aus habe ich es zu Fuß nicht weit bis zum Weihnachtsmarkt… Wo ich seit dem 23. November bis zum 23. Dezember abwechselnd im Weihnachtsrestaurant kellnere (im rot-weißen Dirndl!! Und ich krieg die obersten Knöpfe nicht zu… Brüste! X’D) oder am Glühweinstand stehe. Beides macht mir sehr viel Spass und ich liebe einfach die Weihnachtsmarktstimmung ♥

Letztenendes kommt mir das alles viel länger vor… mein Arbeitsvertrag vom Klinikum endete am 31. Oktober, da war es nichtmal ein Monat, dass ich arbeitslos war… Ach ja, und M. und ich haben ja auch noch einen gemeinsamen Urlaub in Prag verbracht! Na, mal sehen ob ich dazu irgendwann nochmal was schreibe. Wenigstens im Jahresrückblick von 2014, der muss einfach sein 😉

Und naja… jetzt steht es so, dass ich sehr gut mit R. klar komme und M. ist oft bei mir … Es gibt hier und da kleine Ecken und Kanten, aber die gibt es immer… und ich denke, so wie es jetzt ist, kann das Jahr 2014 erstmal in aller Ruhe gemütlich zu Ende gehen. Auf zu neuen Taten geht es dann 2015 🙂

DSC_3519

Anmerkung zum Bild:
Das erste Selfie im Bad der neuen Wohnung.
Als M., R. und ich neulich vor dem Ausgehen bei mir noch was tranken, lief ich im hautengen Rollkragenpulli ohne BH drunter rum. R. schaute mich länger an und fragte dann: „Sag mal, sind deine Brüste gewachsen?“
Ich wollte es erst nicht wahr haben, aber ich dachte es mir schon, als mir in Prag kein einziger BH mehr passte und ich in keinem der normalen Läden eine passende Größe fand. Aber nun ja, ich bin ja insgesamt ziemlich in die Breite gegangen, da ich seit meinem Beginn in der Klinik Null auf Ernährung geachtet hatte. Aber nun werde ich noch öfter als so schon auf meine Brüste angesprochen und plötzlich fällt es mir eigentlich fast auf jedem neuen Foto auf: Große Brüste o__O Die können ruhig wieder normal werden! D-Körbchen reicht völlig! Aaaah…

Mein neustes Shootingfoto, noch so ein Brüstefoto, welches ich aber eher wegen der Jacke und der Lippen und dem Gesamtbild unglaublich liebe:

IMG_2503_ppb

So… jetzt aber genug, ich muss ins Bett! Morgen wieder munter Glühwein verkaufen 🙂

2 Kommentare zu „So lief es, hier bin ich …

  1. Top, besser kann es ja kaum sein. Neue Wohnung, vorrübergehender Job. Freundschaft und Unterstützung. Dann kann 2015 ja nun kommen. Freut mich auch, dass es deinen Rippen etwas besser geht und deinem Fuß.

    Und: FROHE WEIHNACHTEN!!!!!!!!!!!!!! 🙂

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