Blog · ICH

Statement zu den Kommentaren der Umfrage

Aus gegebenen Anlass ein kleines Statement.

Auszug aus meiner Abstimmung „Wovon würdet ihr gerne mehr lesen?“

„Unbekannt“ wrote:
Eigentlich gar nichts. Ich frage mich, ob du nur Kommunikationsbedarf hast oder wirklich meinst, dass du für andere interessant bist. Viele Jugendliche neigen heute zur Selbstüberschätzung. Trotzdem hast du die Seiten optisch sehr schön gestaltet – eigentlich ein schönes Hobby. Aber du hältst dich für quirlig, aufgedreht, hasst es aber wenn dich andere Männer dumm anquatschen, was ich hiermit ausdrücklich nicht tue. Meine Hauptaussage: Du Durchschnittsmädchen von nebenan, meinst du wirklich, du seiest das Maß der Dinge? Du kannst und bist weniger als du denkst, das merkt man an deinem schreiben – sei also nicht zu sehr von dir überzeugt, sondern frage dich lieber nach dem Sinn!

Nun, diese Frage war ja eigentlich auch an meine geschätzten Leser gerichtet. Denn ob du es glaubst oder nicht – es gibt Menschen die meinen Blog regelmäßig lesen. Die meinen Blog sogar gerne lesen. Ein gewisses Maß an Kommunikationsbedarf habe ich durchaus. Deshalb steht ja auch in der Beschreibung „und viel zu viel quasselt!“. Ich denke auch – nein, ich weiß, dass ich für andere Menschen durchaus interessant bin. Zumal jeder Mensch an sich interessant ist. Jedoch ist dieser Blog hauptsächlich für MICH gedacht. Ich führe diesen Blog seit Jahren, fast wie eine Art Tagebuch. Selbst als ich noch keine Leser hatte, habe ich gebloggt. Das ich nun aber die unterschiedlichsten Leser habe, bestärkt mich natürlich umso mehr. Besonders da aus einigen Lesern mittlerweile gute Freunde geworden sind. Und ich bin mir sicher, dass meine Freunde mich nicht für ein „Durchschnittsmädchen von nebenan“ halten. Ich möchte auch nicht „das Maß der Dinge“ sein. Denn ich bin wie ich bin, und so bin ich einzigartig.

Und was die Sache mit den „von Männern dumm angequatscht werden“ angeht: Ich habe absolut nichts dagegen, wenn Männer mich anschreiben. Ich freue mich sogar sehr darüber, auch männliche Leser zu haben. Ich mag es lediglich nicht, wenn Männer mit dummen Sprüchen kommen, wie „Hey du süße Schnalle“ oder derartiges.
Erstens, da dies unter meinem Niveau ist.
Zweitens, da ich einen Freund habe.
Drittens, da man mit solchen Menschen selten eine gute Konversation führen kann.

Ich möchte an dieser Stelle, wie auch bereits in einigen Blogeinträgen vorher anmerken: Ich führe diesen Blog für mich. Ich freue mich über jeden, der meinen Blog besucht und Leser wird. Mir ist völlig klar, dass es auch Menschen gibt, die meinen Blog nicht mögen oder mich für uninteressant erachten. Diesen Menschen kann ich aber nur empfehlen, einfach nichtmehr vorbei zu schauen und es dabei zu belassen. Denn egal wie viele Menschen gegen mich oder gegen meinen Blog sind – ich werde trotzdem weiter machen. Für mich.

„Unbekannt“ wrote:
Nachtrag: Stell‘ mal deine Umlaute korrekt auf UTF-8 um.

Ich habe leider nicht die Möglichkeit, in der Umfrage Umlaute umzustellen. Es ist ein „fertiges“ Umfrage-Tool von einem Anbieter und dient nur dazu, mir kurz einen Überblick zu verschaffen, welche Beiträge meinen Lesern besonders zusagen.

„Unbekannt“ wrote:
Sorry, dass ich das hier schreibe, aber irgendwie funktioniert das Gästebuch nicht 😦 Du kannst es gerne wieder löschen.

 Das liegt daran, das der Anbieter des Gästebuches gerade Serverprobleme hat. Es sollte bald wieder verfügbar sein.

Wiedermal sehr schade, dass man sich hier hinter einem anonymen Nick versteckt. Aber es gibt eben solche Menschen wie mich, die offen der Welt entgegentreten, und solche, die ihre Kritik immer hinter vorgehaltener Hand kundtun müssen.

15 Kommentare zu „Statement zu den Kommentaren der Umfrage

  1. Was für ein Schwachsinn. Private Blogs sind genauso themen- und interessensbezogen wie andere Seiten auch. Nur weil mich Fußball nicht interessiert, heißt das noch lange nicht, dass Foren, Blogs und andere Internetseiten über Fußball überflüssig sind und geschlossen werden können.

    Manche können wirklich nicht über den eigenen Tellerrand schauen. Womöglich ist dort ringsherum mit intransparentem Tesa eine große Barriere verklebt. So haben sie „ein Stück heile Welt“ … Nur ist deine innere Größe anscheinend zu hoch, um dich komplett zu verdecken 🙂

  2. Ich will hier eigentlich keine grundsätzliche Diskussion vom Zaun brechen, aber mein Recht ist es anonym zu bleiben und meine Meinung und Kritik trotzdem öffentlich Kund zu tun (Und mit einem Nick wäre ich nicht wesentlich „un-anonymer“). Auf was ich hinaus will ist, dass man darauf achten sollte mit Informationen sensibel umzugehen und ich glaube nicht, dass du das Blog NUR für dich schreibst. Durch Facebook und Co. wird die Schwelle leider bei vielen Internet-Nutzern herabgesetzt, was schade ist, da es zunehmend auch dadurch zu einem „Kommunikations-Verfall“ kommt. Und man kann eben gerade nicht alles in ein Blog kotzen … ist meine Meinung, denn der Zahl und Unterschiedlichkeit derer, die da Lesen kann sich ein einzelner niemals bewusst sein. Und genau wie man denkt bevor man spricht, sollte man denken, bevor man schreibt (und ja, das habe ich wenigstens versucht).
    Das Internet ist nicht nur ein Ort, an dem 5 Freunde lesen und in dem man chatten kann …
    Kritikfähig sein, heißt auch mal einstecken zu können und nicht von vorneherein zu glauben, der andere habe eh' nicht Recht.
    Ich denke, es ist nicht ganz jedem überlassen, was und wie er/sie es schreibt – denkt einfach mal drüber nach …

  3. Erstmal vielen Dank an Schokokäse für die treffenden Worte.

    Natürlich hat jeder das Recht, hier anonym seine Meinung zu sagen. Ich habe schließlich in meinen Kommentareinstellungen darauf geachtet, dass jeder hier uneingeschränkt kommentieren kann. Es war nur eine Feststellung, dass lustiger Weise immer nur negative Kommentare anonym gesendet werden.

    Jedenfalls überlege ich mir sehr wohl, was ich alles so veröffentliche, und was nicht. Ich bin alt genug um selbst zu entscheiden, ob ich ein Leben „in der Öffentlichkeit“ führen will, oder nicht.

    Aber für sowas ist ein privater Blog eben auch da. Und für mich ist das Bloggen und meine Bloggergemeinde im Moment das Einzige, was mir noch Freude in meinem Leben bereitet. Und das lasse ich mir ganz sicher nicht von irgend jemandem verderben.

  4. Davon ab ist im Netz echt niemand mehr so privat wie er glauben will XD nur einmal Google benutzt und sie wissen wonach du suchst, wonach du suchen wolltest, was du magst, was du anklickst und schon hast du ein Profil. Du bist jemand.

  5. @ Aya:
    Klar, wenn man alle Cookies ungefragt und dauerhaft akzeptiert, ist einiges möglich. Aber das muss man ja nicht 🙂 Und wenn ich sehe, was zu meinem Namen über Personensuchmaschinen von mir und Namensvettern zusammengewürfelt wird, bin ich doch etwas erleichtert 😉

  6. @ Aya:
    Meinst du die Personensuchmaschinen? Keine Ahnung, hab bei Yasni, 123people o.ä. nicht nach dir gesucht. Sollte ich? 😀

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